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Erstes Baby in's Babyfenster gelegt

Polizei und KESB Basel-Stadt wurden informiert

Wie in solchen Fällen vorgeschrieben, wurden umgehend die Polizei und die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) in Basel informiert. Ein Vormund wird nun die Rechte und Pflichten übernehmen, die sonst üblicherweise den Eltern des Kindes obliegen. Insbesondere wird darauf geachtet, die Privatsphäre des Kindes und seiner Mutter zu wahren.

Die Mutter hat nun während eines Jahres die Gelegenheit sich bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde in Basel zu melden und kann das Kind allenfalls zurückholen. Es wird ihr absolute Diskretion und unbürokratische Hilfestellung zugesichert, um für sie und das Kind die beste Lösung zu finden.

Falls sich die Mutter nicht meldet oder falls sie sich meldet und das Kind freigibt, ist die Adoption des Kindes nach einem Jahr möglich.

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Das Babyfenster des Bethesda Spitals ist seit dem 26. November 2015 in Betrieb und ist ein Angebot für Mütter in Notsituationen. Mit diesem Hilfsangebot hat eine Mutter, die sich in einer ausweglosen Situation befindet die Möglichkeit, ihr Kind anonym in sichere, kompetente Hände zu geben. Das Babyfenster wird in Zusammenarbeit mit der Stiftung Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind betrieben. (www.babyfenster.ch)

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Wichtiger Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass die Anonymität des Kindes für uns höchste Priorität hat. Darum können wir keine weiteren Auskünfte zum Baby geben. Auch sind Filmaufnahmen des Kindes nicht gestattet.

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